Wir werden sein wie Che!


Der Eid der „José-Martí-Pioniere“, der jedes Jahr zu Ehren des Jahrestages des Falles im Kampf von Ernesto „Che“ Guevara stattfindet, ist ein Beweis für die extreme Ideologisierung, der kubanische Kinder unterworfen werden, ein obligatorischer Prozess, der hinter der Propaganda der freien Bildung maskiert wird.


Aufnahme-Akt als Pioniere: Aus dem kubanischen Lesebuch der 1. Klasse

(Bild aufgenommen aus dem in der Schule benutzten Buch 2021)

Übersetzung des Textes:

Seit wenigen Monaten ist José Adrián Pionier. Der Aufnahme-Akt hat ihm so gefallen!

Wenn er sich daran erinnert, wird er gerührt/aufgeregt. Der Nachmittag war sehr schön. Auf dem Schulhof waren viele eingeladene Gäste. Einer von ihnen band José Adrián sein blaues Halstuch um.

Er erinnert sich sehr gut an diesen Moment. Der Festakt endete damit, dass alle gemeinsam im Chor sprachen:

„Pioniere für den Kommunismus –
Wir werden sein wie Che!“

Antworte:
Erinnerst du dich an deinen Aufnahme-Akt als Pionier? Sprich davon.


Tausende von kubanischen Kindern wurden heute als Pioniere eingeweiht

Ein Artikel in der Zeitung ‚Escambray‘ zeigt, wie das kubanische Regime Che als Vorbild für Kinder verherrlicht:

Ein wunderschönes Meer von Schals kleidete das kubanische Land in Blau, als am Dienstag fast 130.000 Erstklässler in die Organisation der Pioniere José Martí eintraten. Es war die Hommage der „neuen Kiefern“ der Revolution an den Kommandanten Ernesto Guevara, am 52. Jahrestag seines Falles im Kampf, und ein weiteres deutliches Zeichen für die ständige Erneuerung und historische Kontinuität eines Prozesses, der die heroische Guerilla zu seinen wichtigsten Ikonen und Referenzen zählt.

Plätze, Parks, Schulen, historische Orte und Straßen sind Zeugen des glücklichen Ereignisses, jenes unwiederholbaren und unvergesslichen Moments, als die Mädchen und Jungen von ihren Eltern und Lehrern das blaue Halstuch erhielten, das die „moncadistas“ kennzeichnet und sie in der ersten Phase ihres Pionierlebens begleiten wird.

„Wir werden sein wie Che!“, sagten sie zum ersten Mal, glücklich, stolz und sicher, sehr hoch aufgestiegen zu sein, und da sie das wichtigste Pionierattribut auf ihrer Brust geknotet sehen, werden sie wach träumen, Protagonisten von Taten zu sein, die des legendären Kämpfers würdig sind. Lieder und lebendige Worte in Versen und Prosa bekräftigten in jedem Akt der Begrüßung die Verbundenheit der Jüngsten mit der Gegenwart und der Zukunft des Heimatlandes und ehrten die glorreiche Geschichte der Kämpfe des kubanischen Volkes und seiner Helden und Märtyrer. […]

[…] Dort schlossen sich heute Morgen in einer feierlichen Zeremonie Schüler aus vier nahegelegenen Grundschulgruppen der Organisation an, die kubanische Kinder und Jugendliche gruppiert und vertritt und seit langem jeden 8. Oktober der weisen Verpflichtung zur Erneuerung und zum Wachstum weiht.

Es bedeutete, dass der heutige Empfang der „José Martí-Pioniere“ überall ein Akt der patriotischen Bekräftigung war, des Glaubens an die außergewöhnliche Fähigkeit dieses Volkes, Widerstand zu leisten, zu kämpfen und zu siegen, und ein durchschlagendes JA für Kuba, das vom barbarischen Imperium bösartig angegriffen wird, das sich aber nicht einschüchtern lässt und nicht nachgibt und trotz der völkermörderischen Blockade vorwärts gehen wird, immer in der Revolution.

Quelle: Artikel aus dem Jahr 2019 der kubanischen Zeitung Escambray.


Ein Guerillakämpfer als Vorbild für Schulkinder

Für Generationen von Kubanern war und ist die Parole ‚Wir werden sein wie Che!‘, die immer den Gruß der Pioniere begleitet, eine Hommage und Verpflichtung an die Heroische Guerilla; aber viele wissen vielleicht nicht, dass sie am 18. Oktober 1967 in einer massiven Kundgebung auf dem Platz der Revolution entstanden ist.

Vor 53 Jahren, am feierlichen Abend, um dem in Bolivien nach dem Kampf verwundeten Kommandanten Ernesto Che Guevara auf unserem Platz der Großereignisse Tribut zu zollen, hat Oberbefehlshaber Fidel Castro Ruz diesen Satz in seiner Laudatio unsterblich gemacht.

Rede Fidel Castros 1967: Che Guevara als Vorbild des Volkes und Aufruf, die Kinder in seinem Geiste zu erziehen

„Wenn wir ausdrücken wollen, wie unsere Kinder sein sollen, müssen wir mit ganzem Herzen vehementer Revolutionärer sagen: Wir wollen, dass sie wie Che sind!“, betonte Fidel.

Wenn wir sagen wollen, wie wir wollen, dass unsere Kinder erzogen werden, müssen wir ohne zu zögern sagen: Wir wollen, dass sie im Geiste von Che erzogen werden! Wenn wir ein Modell des Menschen wollen, ein Modell des Menschen, der zu dieser Zeit nicht dazugehört, ein Modell des Menschen, der der Zukunft angehört, sage ich aus meinem Herzen, dass dieses Modell ohne einen einzigen Fleck auf seinem Verhalten, ohne einen einzigen Fleck auf seiner Haltung, ohne einen einzigen Fleck auf seiner Leistung, dieses Modell ist Che! […]

[…] „Che war ein unüberwindlicher Soldat; Che war ein unüberwindlicher Boss; Che war aus militärischer Sicht ein außerordentlich fähiger Mann, außerordentlich mutig, außerordentlich aggressiv. Wenn er als Guerillakämpfer eine Achillesferse hatte, diese Achillesferse seine exzessive Aggression war, dann war es seine absolute Verachtung für die Gefahr“, betonte Fidel.

Und er erinnerte die gegenwärtigen und zukünftigen Generationen von Kubanern, Lateinamerikanern und Ringern für Gerechtigkeit auf der ganzen Welt daran, dass Che „uns sein revolutionäres Denken hinterlassen hat, uns seine revolutionären Tugenden hinterlassen hat, uns seinen Charakter, seinen Willen, seine Hartnäckigkeit, seinen Arbeitsgeist hinterlassen hat. Mit einem Wort: er hat uns sein Beispiel hinterlassen! Und das Beispiel Che muss ein Vorbild für unser Volk sein, das Beispiel Che muss das ideale Modell für unser Volk sein!“

Quelle: Artikel aus dem Jahr 2018 auf der Seite der ETAG, Empresa de Transporte de Alimentos a Granel de la República de Cuba


Auf die Aufnahme-Zeremonie der Pioniere folgen politisch-kulturelle Aktivitäten: Lieder, Gedichte, Tänze u.a., wobei der sehr politische Charakter nicht fehlt. Die Vermischung kultureller Ausdrucksformen mit politischen Anweisungen ist nicht typisch für Kuba, sondern für jedes totalitäre Regime. So hat die Regierung einen Weg gefunden, schon von Kindheit an ihre Bürger zu manipulieren, ihr ihre bedingungslose Unterstützung zu geben (oder ihr zumindest nicht zu widersprechen). Die Kubaner, die glauben, dass sie das Beste für ihr Land tun, werden sich nicht gegen Anordnungen der Regierung auflehnen, die ihnen ungerecht erscheinen mögen, da sie glauben werden, dass es ein Opfer ist, das das Land verlangt.

Indem man den Kindern weismacht, dass Loyalität zum Vaterland gleichbedeutend ist mit Loyalität zur Revolution und zu Fidel Castro, werden diejenigen, die das glauben, entsprechend handeln. Deshalb ist es für den kubanischen Staat so wichtig, die Sicht der Kinder auf die Welt um sie herum zu beeinflussen. Die Einführung von symbolischen Handlungen wie dem blauen und roten Halstuch für Schulkinder als Zugehörigkeit zur Organisation der Pioniere ist der Beweis dafür.

Der kubanische Staat betont, dass es für die Kinder freiwillig ist, in der Organisation der Pioniere mitzumachen. Da jedoch die ‚Freizeit-Organisation‘ mit der Schule verknüpft wird, können sich die Kinder kaum entziehen, denn nicht mitzumachen käme einer Schulverweigerung gleich.

Der kubanische Staat betont, dass es für die Kinder freiwillig ist, in der Organisation der Pioniere mitzumachen. Da jedoch die ‚Freizeit-Organisation‘ mit der Schule verknüpft wird, können sich die Kinder kaum entziehen, denn nicht mitzumachen käme einer Schulverweigerung gleich.

Außerdem würden Kinder – und auch deren Familien – , auch wenn sie nicht gezwungen sind, der Organisation anzugehören, mit ziemlicher Sicherheit soziale Ausgrenzung riskieren, wenn sie es nicht tun. Aus Angst, ausgeschlossen zu werden, akzeptieren kubanische Kinder, sich der Organisation der Pioniere anzuschließen. Generell haben die Kinder aber auch einfach das Gefühl, dass das Halstuch zur Schuluniform gehört und dass es zur Schule gehört, bei den Pionieren mitzumachen, da die Aktivitäten ja allgegenwärtig im Schulalltag integriert werden.


Nebst dem Aufnahme-Akt als Pioniere wird in allen kubanischen Schulen der Tag der Pioniere gefeiert

„Am 4. April eines jeden Jahres wird in allen kubanischen Schulen der Tag der Pioniere gefeiert, der an die Gründung der vom Regime ins Leben gerufenen José-Martí-Pionierorganisation (OPJM) erinnert, in der alle Grundschüler zusammengeschlossen sind. Das Ziel dieser Organisation und des Bildungssystems der Regierung war und ist es, die Kubaner vom frühesten Alter an zu indoktrinieren und sie dann zu politisch sympathisierenden Massenorganisationen zu führen.

Diese Feier, auch wenn sie für viele harmlos erscheinen mag, ist es nicht. Sie versuchen, die Kleinen (und die Welt) davon zu überzeugen, dass es ein Feiertag ist, der ihnen gewidmet ist. Die Realität ist, dass es von Anfang bis Ende eine Reihe von politischen Akten gibt, die als kulturelle Aktivitäten getarnt sind und mit einem breiten Repertoire an politisch-ideologischer Vehemenz aufgeladen sind. Das Bedauerlichste von allem ist, dass die Kinder, da sie nicht über ein ausreichendes Maß an Unterscheidungsvermögen verfügen, die wahren Ziele des Regimes nicht erkennen.

Der Inhalt dieser „kulturellen Aktivitäten“ ist rein politisch und aggressiv. Dazu gehört die Wiederholung, bis zu vier- oder fünfmal am Tag, von offiziellen Parolen wie: „Vaterland oder Tod, wir werden siegen“, „Pioniere für den Kommunismus, wir werden sein wie Che“ und andere ähnliche Parolen. Die Kinder werden gezwungen, politische Hymnen und Gesänge zu singen, zahlreiche Plakate und Bilder von Fidel, Raúl, Che, Díaz Canel und anderen zu tragen sowie Gedichte zu rezitieren, die die Figur Fidels und seine Revolution verherrlichen.“

Aussage eines kubanischen Vaters, 2020

Die Wahrheit über Che Guevara

Er suchte immer die Gefahr und das Unmögliche, dieser Ernesto Guevara de la Serna aus Argentinien. Der asthmatische Junge, der sich mit den Nachbarskindern stritt, bis sie ihn nach Hause bringen mussten. Der Schuljunge, der von Brücken hing und sich über Schluchten schwang. Der Medizinstudent, der per Anhalter durch das Land trampte und dann mit dem Motorrad quer über den Kontinent reiste. Er bestieg die berühmte Inka-Festung Machu Picchu, besuchte Ruinen und Leprakrankenhäuser. Der Sohn einer verarmten Oberschichtfamilie, dem alle Möglichkeiten offen standen, der sich in der Schule wenig für Politik interessierte und sich dann auf seinen Reisen dem Marxismus zuwandte. Der schließlich begann, Stalin zu verehren, und dem nur eine Lösung für die schreiende Ungerechtigkeit, die er auf dem gesamten lateinamerikanischen Kontinent vorfand, möglich schien: die Weltrevolution. Er war zutiefst schockiert über die Ausbeutung und Diskriminierung der einheimischen Bevölkerung. So wurde „Che“ Guevara zum Marxisten, Revolutionär, Befreiungskämpfer und durch den Sturz des kubanischen Diktators Batista gemeinsam mit Fidel Castro zur Symbolfigur und zum Helden linker Befreiungsbewegungen in aller Welt – so viel zur bekannten Seite des historischen Mythos um Guevara.

Doch das kommunistische kubanische Regime begeht seit mehr als einem halben Jahrhundert schwere Menschenrechtsverletzungen. Dennoch wird es von der internationalen Gemeinschaft weitaus wohlwollender behandelt als andere Diktaturen. Dies ist zum Teil auf die falsche Legitimität zurückzuführen, die es durch eine der erfolgreichsten Propagandakampagnen aller Zeiten erhalten hat. Zu den wichtigsten Pfeilern ihrer Propaganda gehören die Verschleierung der schlimmsten Verbrechen des Regimes und die Kultivierung der Vergötterung seiner Führer.
Che Guevara ist die wichtigste Bastion der idealisierten Vorstellung von der kubanischen Revolution. Die anhaltende und weltweite Verbreitung der romantischen Idee des Che und ihrer ikonischen Bilder ist ein einzigartiges Phänomen in der modernen Geschichte. Seltsamerweise fehlt es ihm an historischer Wahrhaftigkeit.

Ernesto Guevara, besser bekannt als „Che“, ist die Symbolfigur der mythologischen „revolutionären Eleganz“ und die Ikone der Massenkultur schlechthin. Ironischerweise wissen die meisten Anhänger des Che-Kults wenig oder gar nichts über ihn, über das, wofür er stand und was er tat, und über die Folgen seines Kreuzzuges. Doch hinter dem sorgfältig aufgebauten Mythos über ihn verbirgt sich eine dunkle und unversöhnliche Wahrheit. Ein flüchtiger Blick in die umfangreiche Bibliographie über Che, einschließlich seiner eigenen Schriften, genügt, um dies deutlich werden zu lassen.

„Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche!“ – Der Idealismus von Che Guevara zieht auch heute noch viele junge Menschen in seinen Bann, nicht zuletzt, weil der „radikale Schick“ von Che-T-Shirts, -Pins und -Taschen Kapitalismuskritik, Revolutionsromantik und Unkonventionalität miteinander verbindet. Che war jedoch nicht nur ein Freiheitskämpfer, sondern auch ein Pionier des kubanischen Überwachungsstaates und ein unerbittlicher Inquisitor. Die Verherrlichung des Revolutionärs macht ihn zur idealen „Einstiegsdroge“ für den Linksextremismus. Zu glauben, dass ein Aufbegehren gegen die Konventionen des Establishments in der kommunistischen Gesellschaft des „neuen Menschen“, wie sie Che vorschwebte, ebenso möglich wäre wie im demokratischen Rechtsstaat, ist naiv. Über Che Guevaras „neuen Menschen“ kann hier nachgelesen werden.

Che schließt sich der revolutionären Gruppe von Fidel Castro an

Sein Cousin, Alberto Benegas Lynch, erzählt in seinem Buch „Mein Cousin Che“, dass Che als Kind mit sadistischer Freude Tiere leiden ließ. Jaime Costa aus Fidel Castros Gruppe von Revolutionären, der sich Che in Mexiko angeschlossen hatte, um den bewaffneten Kampf gegen Batista zu beginnen, sagt, dass sie sich alle geweigert hatten, den Hunden, die ihnen von ihrem militärischen Ausbilder gebracht wurden, die Kehle durchzuschneiden, aber Che hatte diesem grausamen Experiment zugestimmt. Miguel Sánchez, der die Gruppe ausgebildet hat, enthüllt, dass Che grausame Experimente an trächtigen Katzen durchführte, die er auf den Straßen Mexikos eingefangen hatte. „Ich bin der Überzeugung, dass Menschen, die grausam zu Tieren sind, auch grausam zu Menschen sind“, sagt er.

Che kam in der Sierra Maestra in Kuba an, bereit, seinen blutrünstigen Trieb auf die Menschen loszulassen. Kurz zuvor, im Alter von 25 Jahren, hatte er eine lange und leidenschaftliche Notiz über sein revolutionäres Erwachen an den Rand der „Travel Notes“ seines Motorradabenteuers durch Amerika geschrieben. Es ist eine beängstigende Prophezeiung des gewalttätigen Kurses, den er einschlagen würde, und der langen Blutspur, die er hinterlassen würde.

„…und ich weiß, weil ich es in der Nacht gedruckt sehe, dass ich, der eklektische Sezierer von Doktrinen und Psychoanalytiker von Dogmen, heulend wie ein Besessener, die Barrikaden oder Schützengräben stürmen werde, ich werde meine Waffe mit Blut beflecken und, wahnsinnig vor Wut, jedem Besiegten, der mir in die Hände fällt, die Kehle durchschneiden (…). Schon spüre ich, wie sich meine Nasenlöcher weiten, um den scharfen Geruch von Schießpulver und Blut, von feindlichem Tod zu riechen; schon kreuzige ich mein Körper, bereit für den Kampf, und ich bereite mein Wesen wie eine heilige Umfriedung darauf vor, dass das bestialische Gebrüll des triumphierenden Proletariats mit neuen Schwingungen und neuen Hoffnungen in ihm erklingt“.

Ernesto ‚Che‘ Guevara: Notiz am Rande, Reisenotizen, ca. 1951-52.

Sein Biograph Jon Lee Anderson schreibt, dass Guevara „die neue Politik der ’schnellen revolutionären Gerechtigkeit‘ der Rebellenarmee anführte und sich gleichzeitig einen Ruf für Grausamkeit und Rücksichtslosigkeit erwarb“. Anderson bemerkt „den offenkundigen calvinistischen Eifer, den Che bei der Verfolgung derjenigen an den Tag legte, die vom ‚richtigen Weg‘ abgewichen waren“. Noch erschreckender ist, dass dieser Eifer viele Menschenleben kostete, einige durch seine eigene Hand, Hunderte, vielleicht Tausende, auf Ches direkten Befehl hin, und unzählige Zehntausende, die von ihm ermutigt wurden.

Che Guevara, der sich bereits in den ersten Tagen in der Sierra Maestra als inoffizieller Führer seiner kleinen versprengten Gruppe etabliert hatte, war gegenüber den neuen Kämpfern unnachgiebig. Immer wieder forderte er die Todesstrafe für Disziplinlosigkeiten und Desertion. Che war ein strenger Verfechter der Disziplin, sogar unter seinen eigenen Truppen, und spielte eine Rolle, ob primär oder sekundär, bei der summarischen Hinrichtung von mindestens einundzwanzig Personen in der Sierra Maestra; mindestens eine davon durch seine eigene Hand. Bei fast allen Opfern handelte es sich um lokale Bauern, die beschuldigt wurden, mit Batistas Armee zu kollaborieren, meist als Informanten. Als sich niemand fand, der den Verräter hinrichten konnte, schoss Guevara ihm in die Schläfe.

Hinrichtungen in Santa Clara

In Santa Clara, in der zentralen Provinz Las Villas, führte Che einen kurzen, heftigen und siegreichen Kampf gegen Batistas Armee, unmittelbar bevor der Diktator am 31. Dezember 1958 aus dem Land floh. Er blieb zweieinhalb Tage in der Stadt, doch seine Tötungsaufträge wurden nach seiner Abreise nach Havanna gewissenhaft ausgeführt. Er und die Castro-Brüder waren die Verfechter des Tötungsgebots, um die Kontrolle über die neue revolutionäre Ordnung sicherzustellen. Unmittelbar nachdem Batista und seine Gefolgsleute das Land verlassen hatten, wurden Gefangene in Santa Clara, Santiago, Manzanillo und auf der ganzen Insel vor den Augen von Journalisten, Fotografen und Fernsehkameras hingerichtet. Batistas Spitzenbeamte und Handlanger, die sich Verbrechen schuldig gemacht hatten, waren bereits aus dem Land geflohen, untergetaucht oder standen unter diplomatischem Schutz in Botschaften. Die meisten der Verbliebenen waren Gefreite bei den Streitkräften und der Polizei. Viele, wenn nicht sogar die meisten, hatten nur ihre Pflicht getan, die ihnen ihre Uniform auferlegte; die meisten hatten keinen Grund gefunden, sich zu verstecken oder in Sicherheit zu bringen. Einige waren Berufsoffiziere bei der Polizei oder den Streitkräften, eine Tradition, die innerhalb einer Familie oft von Generation zu Generation weitergegeben wird. Andere kamen aus armen Familien und wollten der Arbeitslosigkeit entkommen. Wie auch immer, den „Feinden der Revolution“ musste eine lautstarke und klare Lektion erteilt werden.

Ches Rolle in der neuen Gesellschaftsordnung der Revolution

Am 3. Januar 1959 ernannte Fidel Castro Che Guevara zum Kommandanten der imposanten Festung La Cabaña in Havanna. Erbaut im 18. Jahrhundert, als Kuba eine spanische Kolonie war, diente es als Gefängnis. Che wurde auch zum Obersten Richter der Revolutionstribunale ernannt, die dort ihre Arbeit aufnehmen sollten.

Festung San Carlos de la Cabaña (Havanna)

Bis dahin gab es in Kuba keine Todesstrafe, da Artikel 25 der Verfassung von 1940 die Todesstrafe außer in Fällen von militärischem Verrat verbot. Sie war nur einmal während des Zweiten Weltkriegs auf einen deutschen Spion angewandt worden. Doch am 10. Januar 1959 änderte der neue Revolutionäre Ministerrat die Verfassung, wobei er die Bestimmungen über die Verfassungsänderung ignorierte, und verkündete am 10. Februar 1959 ein neues Grundgesetz. Diese Manöver verliehen der Todesstrafe einen Anstrich von Legalität und ermöglichten ihre rückwirkende Anwendung.

Bald waren zwischen 800 und 1.000 Männer im Gefängnis von La Cabaña untergebracht, das nur 300 Personen fasste. Sie mussten sich beim Schlafen abwechseln, und die Bedingungen waren grausam. Die „Säuberungskommission“, die sie vor Gericht stellen sollte, begann rund um die Uhr zu arbeiten. Che ernannte seinen Assistenten Orlando Borrego zum Kommissionsrichter der Revolutionstribunale, obwohl er erst 21 Jahre alt und Buchhalter war und keine juristische oder richterliche Ausbildung hatte. Es wurde ein Verfahren eingeführt: Die ernannten Richter und Staatsanwälte trafen sich vor der Verhandlung mit Che, um die Fälle zu besprechen, die zu verfolgende Strategie festzulegen und die Strafe für die Angeklagten im Voraus zu bestimmen.

Bei den Prozessen gab es keine grundlegenden Regeln der Rechtsprechung

In den Prozessen gab es keine grundlegenden Regeln der Rechtsprechung, und die Anschuldigungen der Staatsanwaltschaft galten als unwiderlegbare Schuldbeweise. Obwohl Che Leiter der Revolutionstribunale war, nahm er nicht an den Prozessen teil; er wollte seine Zeit nicht verschwenden. In einem gefilmten Interview erzählt José Vilasuso, der für die Überprüfung und Vorbereitung der Akten der Angeklagten zuständig war, wie Che ihm sagte: „Der Ermittlungsbeamte hat immer Recht und hat immer die Wahrheit“. Andere Untergebene in den Gerichten haben berichtet, dass er sie ermahnt hat: „Verzögert die Fälle nicht, dies ist eine Revolution, wendet keine bürgerlichen juristischen Methoden an, Beweise sind zweitrangig. Ihr müsst aus Überzeugung handeln“. Sie sagten auch aus, dass er sie belehrte: „Man muss nicht viele Nachforschungen anstellen, um jemanden zu erschießen. Ihr müsst wissen, ob es notwendig ist, ihn zu erschießen. Das ist alles.

Che führte den Vorsitz im Berufungsgericht. Er hatte das letzte Wort bei der Verhängung der Todesstrafe und führte den Vorsitz bei Berufungsverhandlungen, die als „Revision des Falles“ bekannt sind. Sie waren in der Regel sehr kurz, dauerten manchmal nur wenige Minuten, und es ist nicht bekannt, dass er ein einziges Todesurteil aufgehoben hätte. Die Anhörungen endeten fast immer damit, dass Che den Verurteilten zur sofortigen Hinrichtung schickte. La Cabaña wurde bald zur Hinrichtungsstätte der neuen Revolutionsregierung. Die Gefangenen warteten auf ihren Prozess und hörten das Hämmern der Särge, die hergestellt wurden. Sie waren kaum in der Lage, sich von ihren Familien zu verabschieden, die dann den Leichnam nicht erhielten und ohne die Möglichkeit einer Beerdigung zurückgelassen wurden.

ie Prozesse und Hinrichtungen wurden im ganzen Land bekannt gemacht. In Havanna und anderen Städten fanden einige Prozesse in Theatern oder Stadien statt, die von einer blutrünstigen Menschenmenge besucht wurden. Einige Hinrichtungen wurden im Fernsehen übertragen, und selbst im Kino mussten die Zuschauer sie vor Beginn des Films ansehen. Die Absicht der Revolutionsführer war es, in der Bevölkerung Angst und Unterwerfung, also puren Terror, zu säen.

Die Berichte über die Zahl der Hinrichtungen in La Cabaña im Jahr 1959 gehen weit auseinander. Einige Schätzungen von Historikern, Biographen und der US-Botschaft in Kuba gehen von 200 bis 700 aus. Ein Anwalt, der unter Ches Anweisung in La Cabaña arbeitete, behauptete, dass bis Ende Juni 1959 mindestens 600 Hinrichtungen durchgeführt worden seien. Es ist wahrscheinlich, dass er sich auf Hinrichtungen in ganz Kuba bezog, aber es ist nicht klar. Die Nichtregierungsorganisation „Archivo Cuba“ hat 954 Hinrichtungen in Kuba im Jahr 1959 dokumentiert, von denen 628 zwischen Januar und Juni stattgefunden haben sollen, 58 davon in La Cabaña. Diese Informationen können nicht ordnungsgemäß untersucht werden, da die offiziellen Unterlagen Kubas nicht öffentlich sind und eine Feldforschung innerhalb der Insel nicht möglich ist. Die Aufzeichnungen von Archivo Cuba über die dokumentierten Fälle wurden aus den Aussagen von Familienmitgliedern, Zeugen, veröffentlichten Medienberichten, aus Kuba herausgeschmuggelten Listen und anderen sekundären Quellen zusammengestellt, die Namen und Umstände von Todesfällen in den frühen Tagen der Revolution aufzeichnen. Auch wenn es keine genaue Zählung gibt, ist die Tatsache, dass es im ganzen Land zahlreiche Hinrichtungen gab – und zwar ganz bewusst in aller Öffentlichkeit – unbestreitbar. Archivo Cuba hat bis heute 1.118 Hinrichtungen in den ersten beiden Jahren des Revolutionsregimes (1959 und 1960) dokumentiert.

Die Absicht der neuen kubanischen Führung war klar. Carlos Franqui, Redakteur der offiziellen Zeitung „Revolución“, berichtet, dass Che Guevara am 18. Mai 1962 in einer Rede in den Büros der Staatssicherheit in Havanna sagte: „Es ist logisch, dass wir in Zeiten übermäßiger Spannung nicht mit Schwäche vorgehen können. Wir haben viele Menschen inhaftiert, ohne sicher zu wissen, ob sie schuldig sind. In der Sierra Maestra haben wir viele Menschen erschossen, ohne zu wissen, ob sie wirklich schuldig waren. Manchmal kann die Revolution nicht innehalten, um eine Untersuchung durchzuführen, sie hat die Pflicht, erfolgreich zu sein“.

Auch gegenüber der internationalen Gemeinschaft äußerte sich Che offen zu den Hinrichtungen. Bei den Vereinten Nationen in New York, wo er am 11. Dezember 1964 eine Rede hielt, antwortete er auf eindringliche Fragen zu Hinrichtungen mit seiner berühmten Aussage: „Erschießungen, ja, wir haben geschossen, wir schießen und wir werden weiter schießen, solange es nötig ist“.

Weniger legendär, dafür aber umso schockierender ist, dass er während der Raketenkrise im Oktober 1962 einen Atomkrieg befürwortete, um „eine bessere Welt“ zu schaffen – angeblich aus der Asche. Wenige Wochen nach der Krise erklärte er, wütend über den „sowjetischen Verrat“, die Raketen abgezogen zu haben, einem britischen Journalisten, dass sie (die Führer der Revolution) die Raketen gestartet hätten, wenn sie unter kubanischer Kontrolle gewesen wären. Mit anderen Worten: Der Preis, den er zu zahlen bereit war, um sein Ziel zu erreichen, waren Millionen von Menschenleben – amerikanische und kubanische -.

Quelle: Las víctimas olvidadas del Ché Guevara von Maria C. Werlau, Archivo Cuba


Später, als Leiter der Industrieabteilung des Nationalen Instituts für Agrarreform und als Präsident der Nationalbank, hatte Che Guevara die Gelegenheit, seine Vision einer sozialistischen Planwirtschaft in die Praxis umzusetzen. Doch der Versuch, Arbeit durch die Abschaffung materieller Anreize als „soziale Pflicht“ zu etablieren, scheiterte kläglich. Die Produktion der kubanischen Fabriken ging rapide zurück und das Land geriet in eine Wirtschaftskrise. Hier kann mehr darüber gelesen werden.

Aussagen von Che, die seinen Charakter und seine wahren Gedanken zeigen

  • Am 18. Februar 1957 wurde der Bauernführer Eutimio Guerra, der beschuldigt wurde, Informationen an den Feind weitergegeben zu haben, von den Rebellen vor Gericht gestellt und zum Tode verurteilt. Als es Zeit für die Hinrichtung war, entschieden sich seine Kameraden nicht, ihn zu töten, und so trat Che vor, zog seine Pistole und schoss Eutimio in die Schläfe, was er in seinem Tagebuch aus der Sierra Maestra so beschrieb: „…Ich beendete das Problem, indem ich ihm mit einem Pistolenschuss [Kaliber] 32 in die rechte Schläfe schoss, mit einer Austrittswunde an der rechten Seite. Er keuchte eine Weile und war dann tot. Als ich seine Habseligkeiten beschlagnahmen wollte, konnte ich seine Uhr, die mit einer Kette an seinem Gürtel befestigt war, nicht entfernen, also sagte er zu mir mit einer Stimme, die nicht zitterte, weit entfernt von Angst: ‚Reiß sie ab, Junge, alles in allem…‘ Das habe ich getan und seine Habseligkeiten gingen in meinen Besitz über“. Später schrieb Che in sein Tagebuch: „…einen Menschen hinzurichten ist etwas Hässliches, aber Vorbildliches. Von nun an wird mich hier niemand mehr den ‚Zahnstocher‘ der Guerilla nennen.“
  • In einem Brief an seinen Vater, in dem er sich auf die Hinrichtung bezieht, schreibt er: „Ich muss dir gestehen, Papa, dass ich in diesem Moment entdeckt habe, dass ich wirklich gerne töte“.
  • Che’s Rassismus wird in diesen Kommentaren aus seinem Reisetagebuch deutlich: „Die Schwarzen, diese prächtigen Exemplare der afrikanischen Rasse, die ihre rassische Reinheit dank ihrer fehlenden Anhänglichkeit an das Bad bewahrt haben, haben erlebt, wie ihr Königtum von einer neuen Art von Sklaven überfallen wurde: den Portugiesen. Verachtung und Armut vereinen sie in ihrem täglichen Kampf, aber ihre unterschiedliche Lebensauffassung trennt sie völlig“. Und er fährt fort: „…der träge und verträumte Neger gibt seine Groschen für jede Art von Leichtsinn oder für ‚ein paar Stöcke stecken‘ (sich betrinken) aus, der Europäer hat eine Tradition der Arbeit und der Sparsamkeit, die ihm in diese Ecke Amerikas folgt und ihn zum Fortschritt antreibt, sogar unabhängig von seinen eigenen individuellen Bestrebungen“.
  • Am 26. Juni 1961 sagte Che Guevara: „Wir müssen alle Zeitungen abschaffen, denn mit Pressefreiheit kann man keine Revolution machen“.
  • 1967 schrieb Che Guevara in der Zeitung „Tricontinental“ der Organisation der Solidarität der Völker Afrikas, Asiens und Lateinamerikas eine „Botschaft an die Völker der Welt“: „Das grundlegende Element dieses strategischen Ziels wird also die wirkliche Befreiung der Völker sein; eine Befreiung, die in den meisten Fällen durch den bewaffneten Kampf herbeigeführt wird und die in Amerika fast unfehlbar die Eigenschaft haben wird, eine sozialistische Revolution zu werden“.

Die Propaganda der revolutionären Regierung Kubas von Liebe, Frieden und Versöhnung ist genau das: Propaganda. Ihre wahren Führer und die wahren revolutionären Ideale und ihre Erben sind Hass und Angst, um die Unterwerfung des Volkes unter ihre eigenen persönlichen Interessen zu erreichen.

Der ihm zugeschriebene Satz „Hasta la victoria siempre!“ („Immer bis zum Sieg!“) zeugt von dem Glauben, dass der Zweck die Mittel heiligt, eine menschliche Deformation, die die abscheulichsten Gräueltaten der Geschichte ermöglicht hat.


Organisation der Pioniere Kuba

Struktur
Pioniere Moncadista (1.-3. Klasse)
blaues Halstuch

Pioniere José Martí
(Niveau 1: 4.-6. Klasse)
(Niveau 2: 7.-9. Klasse)
rotes Halstuch

Ziele

  1. In den Pionieren die Liebe zur sozialistischen Heimat zu entwickeln und ihnen Gefühle des Respekts und der Bewunderung gegenüber den Märtyrern und den revolutionären und heldenhaften Traditionen unseres Volkes zu vermitteln; sich mit ihnen zu identifizieren, um als Grundlage für ihr Verhalten zu dienen.
  2. Vermitteln von antiimperialistischen Gefühlen, den Yankee (Amerikaner)-Imperialismus für seine historische Haltung gegenüber Kuba abzulehnen.
  3. In den Pionieren die Liebe zu ihrer Organisation, Selbststeuerung und wegweisende Führung durch Kenntnis ihrer Pflichten und Rechte und ihrer zukünftigen Verantwortung gemäß der geltenden Gesetzgebung zu entwickeln.
  4. Vermitteln der Liebe zum Lernen und Wissen, den Ermittlungsgeist, so, dass sie bei allen Lehraktivitäten eine korrekte und aktive Haltung bewahren.
  5. Die Pioniere durch ihre bewusste Teilnahme in der Liebe zur Arbeit ausbilden, damit sie zu wahren Produzenten der Gesellschaft werden.
  6. Die Berufungen in ihnen fördern, sie an den Fachgebieten oder Branchen orientieren, die die wirtschaftliche und soziale Entwicklung erfordert und ihre persönlichen mit den sozialen Interessen angemessen kombinieren.
  7. Pioniere als gebildete Männer und Frauen auszubilden, die die kulturellen und künstlerischen Werte von Gesellschaft und Natur schätzen können.

Quelle: Beschreibung auf der Seite EcuRed, Enciclopedia colaborativa en la red cubana


Wie sehr die Aktivitäten der Pioniere mit der Schulbildung verwoben sind, wird deutlich, wenn man den kubanischen Schulkalender betrachtet. Dort sind neben Schulaktivitäten auch alle Aktivitäten der Pionierorganisation aufgeführt und es wird erwartet, dass die Kinder daran teilnehmen. Jeden Monat sind mehrere Aktivitäten eingeplant, durch die gesamte Primar- und Sekundarschulzeit hindurch.

(Dokumente aus dem Schulkalender 2020/2021 des kubanischen Bildungsministeriums entnommen – hier sind ausschliesslich die monatlichen Aktivitäten der Pioniere aufgeführt!)


Aktivitäten wie diese zeigen auf, dass das Bildungsministerium konkret mit dem Ministerium der Revolutionären Streitkräfte zusammenarbeitet.

Aufruf zum Wettbewerb ‚Freunde der FAR‘ (FAR, Fuerzas Armadas Revolucionarias (Revolutionäre Bewaffnete Streitkräfte)

Die Ministerien der Revolutionären Streitkräfte und des Bildungswesens sowie die Pionierorganisation José Martí und die Vereinigung der Kämpfer der kubanischen Revolution rufen alle kubanischen Pioniere zur Teilnahme am Wettbewerb „Freunde der FAR“ auf.

Das Zeichnen wird im Wettbewerb um die Moncadistas (1.-3. Klasse) stehen, während diejenigen der 4. bis 6. Klasse dies in Zeichnung und Literatur tun werden (Briefgenre – Begrüßungsschreiben), während diejenigen der 7. bis 9. Klasse die Möglichkeit haben werden, zusätzlich zum Begrüßungsschreiben, Poesie und Fotografie anzuwenden.

Im Fall der Moncadistas werden ihre Arbeiten Themen widerspiegeln, die mit der Ausschiffung der Expeditionsmitglieder der Yacht Granma, dem Sieg von Playa Girón, den von der FAR durchgeführten internationalistischen Missionen und der Rolle der Frauen in der Verteidigung zusammenhängen. Die Pioniere José Martí werden ihrerseits die Liebe, Zuneigung und Bewunderung für die revolutionären Streitkräfte, ihr Jubiläum und Glückwünsche an die Kämpfer für das bedeutende Datum berücksichtigen.

Den Werken müssen Name und Nachname, Schule, Gemeinde, Klasse, Kinderkartennummer, Alter, Geschlecht beigefügt sein, die vom Autor selbst kursiv geschrieben wurden. Preise werden für die bildende Kunst für die Moncadistas, die Sonderpädagogik und für die Pioniere der ersten Stufe von José Martí vergeben. In Bezug auf die Begrüßungsschreiben werden die Pioniere der ersten und zweiten Ebene ausgezeichnet. Es wird auch Anerkennung für Pioniere der zweiten Ebene und Fotografie geben.

Die Zulassungsfrist endet am 30. März.
Politische Direktion der FAR und der Organisation der Pioniere José Martí.

Quelle: Artikel aus dem Jahr 2018 der kubanischen Zeitung Periodico Victoria


Nach den ‚Pionieren‘ geht es für die Schüler und Schülerinnen weiter

  • im Verband der Mittelschüler (Federación de Estudiantes de la Enseñanza Media – FEEM)
  • im Verband der Hochschulstudenten (Federación Estudiantil Universitaria – FEU)

Dachorganisation Bund Junger Kommunisten (Unión de Jovenes Comunistas – UJC)

Die Dachorganisation aller Kinder- und Jugendorganisationen ist der Bund Junger Kommunisten. Er hat folgende Vision und Mission:

Vision

Wir sind eine revolutionäre Organisation, dynamisch, freudig, der Geschichte unseres Heimatlandes verpflichtet und Vertreter der Kinder und Jugendlichen, die uns ermutigen, proaktiv auf die Herausforderungen und Perspektiven des Aufbaus eines prosperierenden und nachhaltigen Sozialismus zu reagieren.

Mission

Als Jugendorganisation zur kommunistischen Bildung der neuen Generationen beizutragen, die auf Patriotismus, Loyalität zur Kommunistischen Partei Kubas, der Verteidigung der höchsten menschlichen Werte und dem zutiefst antiimperialistischen und internationalistischen Geist, der uns auszeichnet, basiert, durch die bewusste, effektive und begeisterte Teilnahme aller Kinder, Jugendlichen und jungen Menschen an der Arbeit der Revolution.

Quelle: Seite des UJC


Weitere Quellen: Jesús Silva Gala, Diana Rosa Robaina Faz